ADAC - Campingfreunde Berlin e.V.
Login  Kontakt  Impressum




Die Tirol-Rallye 08. –28. Sept. 2015

Summarium von Wolfgang Althausen

Nicht weit von Landau liegt Prutz am grünen Inn.                                                                   
Bild1_1.jpg

Da gibt es einen Campingplatz und da wollten wir wiedermal hin.

Von 44 Teilnehmern war ich der älteste Mann                                      

und kam, dem entsprechend, auch als Letzter an.

Der feierliche Empfang im Platzzelt hatte aber noch nicht begonnen

und so habe ich, wenn auch als Letzter, fröhlich daran teilgenommen.

Nach dem warmen Buffet mit Kassler und Sauerkraut

Spielte die Musik sehr flott, nur etwas zu laut.

Und gleich fingen die Camper auch an zu singen und zu schunkeln.

Die Stimmung war gut. So hörte man munkeln.

Mittwoch 09.Sept.

Der Bus war zu 10 Uhr bestellt. Er brachte uns in die herrliche Alpenwelt.                Bild2.jpg

Er fuhr über den Reschenpass, gleich nach Italien rein,

und später kamen wir auch noch nach Schweizerland rein.

Im zollfreien Livigno gingen wir shoppen und nahmen auch unser Mittag ein.

Dann ging es über den Ofenpass zurück, wir wollten doch wieder heim.

Das ist ein herrlicher Sonnentag gewesen,

doch kurz vor dem Ende der Fahrt, gab es noch Regen.                          Bild3.jpg

Und dann - so etwas hatte noch niemand von uns gesehen,

kamen über uns am Himmel zwei große Regenbögen zu stehen.

Ziemlich lange konnten wir die Regenbögen über uns erleben.

Der Himmel hatte uns für unsere Rallye ein gutes Zeichen gegeben.

Donnerstag 10.Sept.

Die Beschäftigung an diesem Donnerstag stand jedem frei.

Mit Einkaufen und Putzen waren wir alle dabei.         

Bis 17 Uhr mussten wir allerdings fertig sein,

da fanden wir uns nämlich im Platzzelt ein.

Bild4.jpg

Leckere Steaks wurden gegrillt und gegessen

und bei fetziger Musik haben wir das Trinken auch nicht vergessen.

Freitag 11. Sept.

Unsere Fahrt ging über den Reschenpass in den Vinschgau nach Meran nach Italien rein;

denn wir wollten heute auf dem größten Bauernmarkt in Tirol einmal Gäste sein.

Im Kurpark war es ziemlich heiß,

drum schleckten wir noch von dem guten italienischen Eis.

Samstag 12. Sept.

Bild5.jpg

Heute wollten wir den Kauna-Gletscher besuchen.                           

In luftiger Höhe von 3000 Metern gab es sogar Kaffee und Kuchen.

Dort standen wir plötzlich vor dem ewigen Schnee.

Es war winterlich kalt, die Finger taten weh.

Über allem ließ der liebe Gott die Sonne scheinen,

es war so herrlich, so schön, fast zum Weinen .

Dann fuhr der Bus mit uns wieder die Serpentinenstraße hinab,

die unzählige scharfe Kurven und Kehren hat.

Auf diesen Tag schauen wir besonders dankbar zurück.

Wir haben Gewaltiges gesehen und erlebt, ist das nicht ein Glück?

Sonntag 13. Sept.

Bis 17 Uhr hat heute jeder seinen Sonntag gestaltet

und dabei seine individuelle Feiervariante entfaltet.

Bild6.jpg

Ich schaute mir den TV-Gottesdienst aus Wittenberg an,

da war Frau Margot Käsmann mit der Predigt dran.

Der Bus stand abfahrbereit um 17 Uhr

und unternahm mit uns eine Sonntag-Abendtour.

Es ging zu einer soliden Fischgaststätte im Wald am See.

dort servierte man uns Lachs und Forelle, das war sehr OK.

Montag 14. Sept.

Heute sollte es wieder in die Berge gehen,

leider war das Wetter gar nicht schön.

Dennoch unternehmungslustig machten wir uns auf den Weg nach Serfaus,

die einen per PKW, die anderen mit dem Bus und manche blieben auch zu Haus.

Mit einer Luftkissen-Dorfbahn kann man die Stadt Serfaus unterirdisch passieren

und wer noch höher möchte, kann es dann mit der Seilbahn probieren.

Wir bestiegen eine Gondel und fuhren bis ganz oben hinauf,

trotz Nebel und Regen waren wir dennoch gut drauf.

Bild7.jpg

Im Panorama-Restaurant saßen wir dann trocken und warm,

tranken einen Capuccino und aßen Kaiserschmarrn.

Dienstag 15. Sept.

Die Silvretta-Hochalpenstraße war heute unser Ziel.

Bis ganz oben zum Pass wollten wir, da sieht man viel.

Zum Beispiel, wie sich die Schneegipfel im Bergsee spiegeln

das sollte die Freude an dieser Ausfahrt beflügeln.

Doch heute lief auch gar nichts nach Plan,

wir sind gar nicht bis ganz oben gefahrn.

Bild8.jpg

Ganz dicker Hochnebel hüllte uns ein,

das war auch für den Busfahrer gar nicht fein.

Ehe noch etwas passiert, hat der Bus gewendet

und unsere Fahrt hat dann erst einmal im Bergrestaurant geendet.

Hier haben wir uns an Zwetschgenkuchen und Apfelstrudel gelabt

und die Fahrt auf der Silvretta-Hochstraße auf ein andermal vertagt.

Mittwoch 16. Sept.

Heute wollten wir ganz hoch oben die Aifneralm besuchen.

Dazu musste unsere Reiseleitung einen kürzeren Bus buchen.

Bild9.jpg

Selbst der hatte noch seine Schwierigkeiten

die steile Auffahrt, die unbefestigten Straße mit den engen Kehren zu bestreiten.

Dann fanden wir aber die urige Almhütte am Kaunagrat

und tatsächlich, - die Sennerinnen machten uns alle satt.

Zuerst wurde heißer Tee mit Rum gereicht,

dadurch ertrugen wir das frische Klima leicht.

Dann kamen die Jausen auf den Tisch,

Wurst, Schinken und Käse, - alles frisch.

Von Mann zu Mann und von Frau zu Frau

bettelte dabei ein niedlicher Mops.– Wau, wau.

Donnerstag 17. Sept.

Man hat uns bis 17 Uhr einen Haushaltstag gewährt.

das war auch gut so und gar nicht verkehrt.

Brot war inzwischen alle, der Kühlschrank fast leer,

also musste eine Fahrt zu Hofer her.

Wir hatten einen schönen Spätsommertag und warmen Sonnenschein.

das lud natürlich zum Relaxen ein.

Ab 17 Uhr fand dann der Tiroler Abend statt,

da aßen wir uns alle so richtig satt.

P1080780.JPG

Denn jeder von uns fand vor sich auf dem Tisch

eine große Jause mit Wurst, Schinken und Käse. Alles natürlich frisch.

Dem Essen folgte das Trinkgelage.

Bier, Wein und Obstler, das war keine Frage.

Auch das Tanzbein wurde geschwungen

und kräftig zur Musik gesungen.

Wir haben uns mal richtig ausgetobt,

drum sei der Tiroler Abend auch hoch gelobt.

Freitag 18. Sept.

Am Freitag haben wir mehr als 10 Stunden im Bus verbracht,

der hat uns nämlich durch das Engadin über den Fluelipass nach Davos gebracht.

In Thusis haben wir zu Mittag gespeist

und sind dann noch bis zur Via Mala gereist.

Bild11.jpg

Wir haben auch den Julierpass passiert

und wurden mit dem Bus durch Sankt Moritz kutschiert,

wo die Reichen und Schönen ihr Geld ausgeben

und eigentlich viel zu üppig leben.

Samstag 19. Sept.

Wir sind noch mal in den Engadin gefahren,

wo wir zwar schon öfter waren.

Bild12.jpg

Doch muss man dort ganz unbedingt sehen

2 Bergdörfer, die da schon Jahrhunderte von Jahren stehen.

Die Häuser sind dort kunstvoll verziert,

man hat sie längst dem Weltkulturerbe zugeführt.

Das eine Haus, das besonders strahlt

ist mit der Geschichte von Adam und Eva bemalt.

Schon die ersten Menschen haben Gut und Böse gekannt.

Das kann man da lernen an der Häuserwand.

Sonntag 20. Sept.

In der Nacht trommelte auf das Wohnwagendach starker Regen.

Am Morgen schien die Sonntagssonne und auf den Gipfeln der Berge hat Neuschnee gelegen.

Wir konnten noch einmal richtig relaxen und Sonnenbaden

und uns am Abend im Platzzelt bei Wein und Bier und Zerbster Knackern laben.

Montag 21. Sept.

Heute hatten wir einen ganz besonderen Plan,

mit dem Bus nach Tirana und dann mit der Bahn.

Gemeint ist eine ganz exklusive Bahn-Erlebnis-Reise,

Bild13.jpg

mit dem Bernina-Express in Panorama Bauweise.

Der Bus fuhr nun zuerst mit uns durch das Schweizer Engadin,

dann über den Berninapass in den italienischen Veltin.

In Tirana gab es noch Spagetti, frischen Salat und dazu ein Glas Wein,

dann stiegen wir in den Bernina-Express, in einen Panorama Wagen ein.

Bei schönstem Wetter und klarer Sicht

zeigte sich uns die Schweizer Berglandschaft im allerbesten Licht.

Wir fotografierten und filmten wie besessen,

um die weiten Täler und die Eiswelt der Gletscher nicht zu vergessen.

Dienstag 22. Sept.

Es sollte wieder mit dem Bus in die Berge gehen,

Bild14.jpg

wir sollten auch noch die Dörfer im Lechtal sehn.

Die Schurren und die besonderen Ausblicke in die Täler um das Hahntennjoch

herum genießen,

wozu wir uns auch sehr gerne animieren ließen.

Und das ist auch nicht zu vergessen,

wir freuten uns auf ein gemeinsames Mittagessen.

Das fand im auserlesenen Gasthof „Bergheimat“ statt

es hat sehr wohl gemundet und alle wurden satt.

Mittwoch 23. Sept.

Ein ziemlich breites Wolkenband

zog heute Nacht über das Tiroler Land.

In den Tälern gab es den Niederschlag als Dauerregen,

in den Bergen hat ab 1200 Höhenmetern Neuschnee gelegen.

Unten in den Tälern war uns kalt

und über uns sahen wir schon weihnachtlichen Winterwald.

Der Bus fuhr uns durch die italienischen Alpen

und kam erst hinter der Schweizer Grenze zum Halten.

Dort steht, ein bisschen versteckt, das Kloster Münstair, das wir hier fanden,

P1090143.JPG

es hat allerdings schon 800 Jahre hier gestanden.

Kein geringerer, als Karl der Große ließ es einst bauen

und wir konnten es heute als Weltkulturerbe anschauen.

Donnerstag 24. Sept.

Wir haben an diesem Tag nichts weiter unternommen.

Man muss ja auch mal zur Ruhe kommen.

Auch der Camper braucht seine Haushaltstage.

Das ist selbstverständlich, das ist keine Frage.

Doch ab 17 Uhr wollten wir wieder beisammen sein

und fanden uns vollzählig im Platzzelt ein.

Jeder hat seinen Kaffee mitgebracht

und als wir 3 mal Bingo gespielt hatten, hat Karin ihre besonders leckere Erbsensuppe gemacht.

Bild15.jpg

Freitag 25. Sept.

Während dieser Tirol-Rallye haben wir schon so viel gesehen,

heute sollte es nun auch noch zu einer Schlossbesichtigung gehen.

Wir bestiegen den Bus und der Fahrer gab Gas

und brachte uns nach Innsbruck zum Renaissanceschloss Ambras.

Bild_16.jpg

Ein großes Schloss, komplett renoviert,

da wurden wir durch einige große Säle geführt.

Erzherzog Ferdinand der II. hat sie erbaut

und seine großen und wertvollen Sammlungen darin verstaut.

In der Rüstkammer sind viele Rüstungen, Waffen Säbel und Hellebarden aufgestellt,

zusammengetragen aus aller Welt.

Bild17.jpg

Dann wurden wir durch die Kunst und Wunderkammer geleitet,

dort sind in vielen Vitrinen Kunstwerke aus aller Herren Länder ausgebreitet.

Wir sahen auch Badeeinrichtungen und den Spanischen Saal,

der ist 43 Meter lang und auch nicht schmal.

Wir durften uns auch den Innenhof und den großen Park ansehen

und das alles war wunder-, wunderschön.

Dann ging es zurück, nach Innsbruck rein,

dort kehrten wir zum Mittagessen im Raumer-Hof ein.

Danach hat uns die Altstadt interessiert

und natürlich hat man uns auch zum goldenen Dach geführt.

Das ist mit genau 2657 Feuervergoldeten Kupferplatten belegt

und hat bisher noch jeden Betrachter in Staunen versetzt und bewegt.

Von dem anschließenden Kaffee-Trinken könnte man, wenn man wollte,

auch berichten, doch darauf will ich mal lieber verzichten.

Samstag 26. Sept..

Der letzte Werktag vor unserer Heimreise war gekommen,

da haben wir so langsam mit den Reisevorbereitungen begonnen.

Die meisten Vorzelte wurden schon zusammengelegt.

Was muss man schnell noch ein kaufen? Wurde überlegt.

Schnell ist die Zeit vergangen, hier in Tirol,

so dachten wir alle in diesen Tagen wohl.

Sonntag 27. Sept.

Hier in Prutz war heute ein besonderer Tag.

Die meisten von uns haben ein bisschen mitgemacht.

Erst der Erntedankgottesdienst mit anschließender Erntedank-Prozession

und dann, ab elf Uhr, das große Apfelfest, für die ganze Region.

P1090295.JPG

Seit 17 Uhr sitzen wir aber schon im Gasthof zur Post.

Der Abschiedsabend ist in vollem Gange. Prost!!!

Das Dankeschön:

Am Ende, nach 2o sehr schönen Tagen,

gilt es natürlich auch, Dank zu sagen.

Wer hat das schöne Tirol mit seiner gewaltigen Bergwelt gemacht?

Wer hat uns hier, fast jeden Tag, mit gutem Wetter bedacht?

Dem sei in erster Linie unser Dank dargebracht.

Das Nächste ist, das ist keine Frage, dass ich im Namen aller Camper, unserer Leitung ganz herzlichen und lieben Dank sage.

Für die Planung, die Organisation und Vorarbeit

stehen Hans und Brigitta zum Empfang unseres Dankes bereit.

Dank für die Durchführung und die Leitungs-Organisation

nimmt entgegen das Ehepaar Schäfer, wie immer schon.

Ihr habt eure Aufgaben fleißig, freundlich und ausgesprochen profimäßig absolviert!

Dafür wird euch jetzt von uns, aus Dankbarkeit kräftig applaudiert.

Bild_18.jpg Bild19.jpg






Impressum  Satzung des Vereins  Kontakt