ADAC - Campingfreunde Berlin e.V.
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"Die Rügenfahrt"

der ADAC-Campingfreunde Berlin e.V.

vom 07. - 21. Juli 2013

Ein Summarium von Wolfgang Althausen

Sonntag der 07.Juli

Bild_1.jpgNatürlich sind wir nicht zu Hause geblieben,sondern mitgefahren nach Altenkirchen auf Rügen.

Dorthin hatte Kalle eingeladen

und wir dachten uns, dabei zu sein, das kann nicht schaden.

Wir kamen an, wir wurden begrüßt. 

Ein reichhaltiges Buffet hat uns den Abend versüßt.

Von bester Qualität, in vielen Varianten gab es Fisch,

aber auch Wurst, Schinken und Käse standen auf dem Tisch.

Satt und zufrieden haben wir noch den Strand inspiziert

und wenigstens noch bis zu den Knöcheln die Ostsee probiert.

Montag, 08. Juli 

Am Montag begrüßte uns blauer Himmel und Sonnenschein.

Das finden alle Camper fein. 

Wir hatten uns kaum aus dem Bett gemacht,

da hat uns Kalle schon die Brötchen gebracht.

Dann haben wir noch einmal im Frühstücksraum gesessen

und das Rest-Buffet von gestern Abend aufgegessen.

Dienstag 09. Juli

DSC00152_a.jpgEin freier Tag ist heute gewesen.

Zeit zum Baden und Zeit zum Lesen.

Der Altenkirchener Strand ist nicht gerade das Gelbe vom Ei,

trotzdem waren wir mit Eifer dabei.

Wir stürzten uns in das kühle Nass,

Ostsee ist Ostsee, das macht immer Spaß.

Mittwoch 10. Juli

Bild_3.jpgHeut durften wir nicht ganz so lange schlafen,

denn es ging mit dem Bus nach Sassnitz, zum Hafen.

Den neuen Seenotkreuzer wollten wir sehen

und die ausführliche Führung war dann auch sehr schön.

Dann haben wir uns das Museum für den Hafen und Fischerei zu Gemüte geführt

und sind dann rüber, zu dem alten Fischkutter marschiert.

Bild_2.jpgDort hat man uns die Kojen und die Arbeitsplätze der Fischer vorgeführt,

die waren so schlecht und so eng, wir waren schockiert.

Zum Schluss wollten wir aber auch Schiff und Meer richtig erleben

und haben uns dazu leibhaftig auf die "Kap Arkona" begeben.

Wind und Wellen haben mit unserem Schiff ein ziemliches Tänzchen gemacht,

doch der Käpten hat uns am Kreidefelsen und Königsstuhl vorbei, sicher nach Hause gebracht.

Donnerstag 11. Juli

Am Donnerstag hat uns Kalle Strandurlaub gegeben.

Da fuhren wir gleich mal zu Netto und holten uns etwas zum leben.

Wir haben uns auch die Altenkirchener Kirche angeschaut

und darüber gestaunt, wie schön und solide haben doch unsere Vorfahren Kirchen erbaut.

Inzwischen war die Zeit für den Strand gekommen

und wir hatten uns zu schwimmen vorgenommen.

Also Hosen runter und rein ins Meer,

Bild_4.jpgdoch das Laufen im Wasser war furchtbar schwer.

Auf dem steinreichen Untergrund konnte man nicht einmal stehen,

es gelang auch nicht, auf allen Vieren zu gehen.

Niemand weiß mehr, wie wir ins Wasser gekommen.

Auf jeden Fall, wir sind dann doch noch geschwommen.

Der Rückzug aus dem kalten Nass

war alles andere, als ein Spaß.

Zwar schmerzten uns die alten Knochen,

doch waren sie uns zum Glück nicht gebrochen.

Freitag 12. Juli

Um 1/2 9 haben wir uns auf den Weg gemacht

und um 18 Uhr hat uns der Bus wieder nach Hause gebracht.

Wo sind wir den ganzen Tag gewesen?

Das will ich jetzt gerade lesen.

Zuerst brachte uns der Bus zum Hafen nach Breede,

dort lag schon für uns ein Dampfer auf Reede.

Bild_5.jpgWir schifften uns ein zur Fahrt nach Hiddensee,

die dauerte 1 1/2 Stunden und war wunderschön.

Auf Hiddensee in Vitte standen Planwagen bereit,

wir kletterten rauf und fuhren ziemlich weit.

Zuerst durch Vitte und dabei gab der Kutscher seinen Kommentar,

was hier und in den anderen Orten auf Hiddensee einst und heute war.

So kamen wir auch nach Kloster, wo man zur Kirche geht

und wo auf der höchsten Erhebung der Leuchtturm steht.

Den Frieden der Insel und ihre Romantik haben wir in uns aufgenommen

und sind dann am Abend glücklich wieder auf dem Campingplatz angekommen.

Sonnabend 13. Juli

Das Programm gab uns frei zum Baden.

Wir stürzten uns ins Meer, am Leib keinen Faden.

Das Wasser war frisch, der Wind wehte rau.

Bei Erika gab es am Abend noch ein Glas "schwarze Sau“

So klang diese Woche süffig aus.

Nur noch eine Woche, dann gehts schon nach Haus.

Sonntag 14. Juli

Bild_6.jpgAm Sonntagvormittag hatten wir Zeit

und machten uns zum Kirchgang bereit.

Vor der Kirche wurden wir mit Posaunen empfangen,

dann sind wir in das Gotteshaus reingegangen.

Eine große Gemeinde trafen wir an,

die mit lautem Lobgesang die Feier begann.

Dann fuhren wir nach Wieck zum Hafenfeste

dort waren auch sehr viele Gäste.

Dort setzten wir uns an einen Tisch

und labten uns an ganz frischem Fisch.

Das Kaffeetrinken fand an der Klubfahne statt.

Abends wurde gegrillt und alle wurden satt.

Gerda und Kalle wollen wir für die Vorbereitungen herzlich danken;

denn wir konnten dabei wieder Gemeinschaft und Zusammenhalt reichlich tanken.

Und wenn wir schon danken für gemeinsames Trinken und Essen,

dann wollen wir Kurt Mai auch nicht vergessen.

Am Grill und in allen fleischlichen Sachen

kann ihm kein Mensch auf der Welt Konkurrenz machen.

Montag 15. Juli

DSC00272_a.jpgDer nördlichste Teil der Insel war heute unser Ziel.

Auf Kap-Arkona muss man gewesen sein, da sieht Bild_7.jpgman ganz viel.

Den Schinkel-Leuchtturm, der heute als Museum dient,

daneben den Neuen, der immer noch den Schiffen zu blinkt.

Besonders sehenswert ist auch das Fischerdorf Vitt,

das nahmen wir natürlich mit.

Das Dorf mit 13 Häusern und 22 Personen,

die da im tiefsten Frieden wohnen.

Ein Kleinod fand sich am Wegesrand,

wo eine 8 eckige Christophorus-Kapelle stand.

Dienstag 16. Juli

Bis 17,oo Uhr haben wir individuell die Zeit genutzt:

gelesen, relaxt, eingekauft und geputzt.

DSC00309_a.jpgDann machten wir uns zur Naturbühne Ralswiek auf die Reise

und zwar in folgender interessanter Weise:

Wir bildeten Fahrgemeinschaften bis Breege zum Hafen,

wo wir auf unseren Dampfer trafen.

Die Plätze waren für uns reserviert,

Zum Essen und Trinken wurden wir auch animiert.

nach einer guten Stunde erreichten wir unser Ziel,

suchten unsere Plätze und warteten auf das Spiel.

In großer Kulisse war die Stadt Wismar aufgebaut,

als wenn man in der Nähe des Hafens auf die Nikolaikirche schaut.

Zur Linken sah man Landinnen ein Feld,

dort waren ein paar Katen und ein Gutshaus aufgestellt.

Dieses Haus am Ankuhn, so stellte sich raus,

ist das Geburtshaus von Störtebekers Claus.

Von hier nahm sein bewegtes Leben seinen Lauf

mit viel Mord und Totschlag, das hatte er drauf.

Wenn man ihn verstehen will, dann muss man wissen:

zuerst haben seine Gegner seine Braut vom Kirchturm in den Tod geschmissen.

Das ist wirklich und wahrhaftig geschehen,

das haben wir an diesem Abend alle gesehen.

Mittwoch 17. Juli

Bild_8.jpgDen Tag über haben wir heute geruht, uns gesonnt und gebadet.

Zum Abend gab es aber noch ein Highlight, das hat nicht geschadet.

Wolfgang Werner hat ein Lebensjahr vollgemacht

und da hat er mit seiner Gerti gedacht:

Wir werden unseren Campingfreunden einen Umtrunk ausgeben,

dann merken alle: Wenn wir zusammenstehen, lässt es sich leben.

Also haben wir im Gemeinschaftszelt zusammengesessen,

DSC00469_a.jpghaben Bier getrunken und Kekse gegessen.

Es gab auch Leute, die tranken Sekt

und plötzlich tauchten Flaschen auf, die waren vorher versteckt.

Und dann haben wir plötzlich so laut gesungen,

das hat gewiss bis weit über den Bodden geklungen.

Donnerstag 18. Juli

DSC00266_a.jpgHeute haben wir in Prora das Technikmuseum angesehen,

wo viele alte Fahrzeuge stehen.

Mittagessen gab es bei "Pizza und Pasta"

und dann sahen wir noch Rückstände vom KdF. Basta.

Viel mehr Worte will ich über diesen Tag nicht verlieren;

denn bis zum Bus schleppten wir und teilweise auf allen Vieren.

Freitag 19. Juli

DSC00116_a.jpgWir sind noch einmal nach Binz gefahren,

wo wir ja gestern schon einmal waren.

Die Strandpromenade rauf und runter flanieren

und das Leben und Treiben dabei fotografieren,

das hatten wir uns so gedacht

und darum haben wir das heute gemacht.

Sonnabend 20. Juli

Als wir heute noch einmal ins Wasser gegangen sind,

Bild_9.jpgwehte unser Klub-Wimpel noch majestätisch im Wind.

Aber schon um 1/2 6 Uhr holten wir ihn gemeinsam vom Mast herunter.

Dann ging es gleich zur Abschiedspartie, frisch und munter.

Morgen werden wir alle nach Hause fahren, die wir hier, wie eine Familie zusammen waren.

Aber auch, wenn wir auseinandergehen und uns vielleicht lange nicht mehr wiedersehen,

so lasst uns trotzdem nicht vergessen, wie schön es war, als wir hier zusammen gesessen.

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