ADAC - Campingfreunde Berlin e.V.
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ADAC Campingfreunde Berlin e.V.

Berlin der 11.01.2012

Satzung

Aufgestellt nach der bisherigen Satzung vom 14. November 1972 mit Änderung gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung vom 9. März 1973, 21.Februar 1986 und 08. Februar 2012.


§ 1

Name , Sitz und Geschäftsjahr

I Der am 14. November 1972 in Berlin-Schöneberg gegründete Club führt den Namen ADAC-Campingfreunde Berlin e.V.

Er hat seinen Sitz in Berlin und ist in das Vereinsregister 4759 NZ beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

II Er bildet als Ortsclub des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. eine Vereinigung von ADAC-Mitgliedern.

III Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2

Zweck und Ziele

I Der Club verfolgt ebenso wie der ADAC ideelle Ziele auf dem Gebiet des Camping und Caravaning. Er betätigt sich im Rahmen der Satzung des ADAC-München sowie des ADAC Berlin-Brandenburg e.V., beachtet die Richtlinien des ADAC-Verwaltungsrates und wahrt die Belange der gesamten ADAC- Organisation.

II Der Club pflegt insbesondere allseitige Kameradschaft unter den ADAC-Mitgliedern innerhalb seines Bereiches durch regelmäßige Zusammenkünfte sowie gesellige Veranstaltungen.

§ 3

Mitgliedschaft

I Ordentliche Mitglieder des Ortsclub können nur Mitglieder des ADAC sein. Als außerordentliche Mitglieder können dem Ortsclub jene Personen beitreten, denen die sachlichen Voraussetzungen für eine ADAC-Mitgliedschaft nicht gegeben sind. Außerordentliche Mitglieder haben bis auf das Stimmrecht zur Mitgliederversammlung die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder.

II Zu Ehrenmitgliedern kann der Club ADAC-Mitglieder ernennen, die sich besondere Verdienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie Mitglieder und sind beitragsfrei.

III Vor Ernennung eines Ehrenmitgliedes muss der Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. gehört werden.

§ 4

Aufnahme

I Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem schriftlich beantragt werden. Die Aufnahmekommission besteht aus mindestens zwei Clubmitgliedern, von denen eines dem Vorstand angehören muss und entscheidet über die Aufnahme.

II Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekannt gegeben zu werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet.

§ 5

Beiträge

I Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern Aufnahmegebühren und Beiträge, deren Höhe die Mitgliederversammlung jährlich festlegt. Der Beitrag ist bis zum 31. März eines jeden Jahres zu entrichten.Die Ehepartner der ordentlichen Mitglieder, sowie Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind beitragsfrei.

II Als Bestätigung der erfolgten Beitragszahlung wird eine Mitgliedskarte ausgehändigt.

§ 6

Beendigung der Mitgliedschaft

I Die Beendigung der Mitgliedschaft bei dem Ortsclub kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist mittels eingeschriebenen Briefes erfolgen.

II Durch das Ausscheiden aus dem Ortsclub wird die Mitgliedschaft im ADAC nicht berührt, dagegen bedingt der Austritt aus dem ADAC das gleichzeitige Erlöschen der Mitgliedschaft beim Ortsclub.

III  Ein Mitglied kann vom Clubvorstand aus der Mitgliedsliste des Clubs gestrichen werden, wenn

a) das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt,

b) die Streichung im Interesse des Ortsclub notwendig erscheint,

c) die Streichung im Interesse des ADAC-München oder des ADAC Berlin-Brandenburg  e.V. notwendig erscheint.

IV Die Streichung nach Absatz III Buchstabe c) darf nur nach vorherigem Einvernehmen mit dem Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. ausgesprochen werden.

V Gegen die Streichung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung eingelegt werden, die endgültig entscheidet.

§ 7

Leitung

Die Organe des Clubs sind:

                                      a) die Mitgliederversammlung

                                      b) der Vorstand

§ 8

Die Mitgliederversammlung

I Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclub. Sie muss jährlich vor der Mitgliederversammlung des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. stattfinden.

Alle Mitglieder und Ehrenmitglieder sind schriftlich unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorsitzenden mindestens zwei Wochen vorher einzuladen.

II Der Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. ist unter Vorlage einer Tagesordnung rechtzeitig zu verständigen. Seine Einladung muss mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung in Schriftform erfolgen.

III Die Tagesordnung muss mindesten folgende Punkte enthalten:

             a) Feststellung der Stimmliste,
             b) Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr,
             c) Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer
             d) Entlastung des Vorstandes,
             e) Wahlen (Vorstand, Rechnungsprüfer),
             f) Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr,
            g) Anträge,
            h) Verschiedenes.

§ 9

I In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Stimmenübertragung ist unzulässig.

II Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Es entscheidet, sofern in dieser Satzung nicht anders bestimmt, die einfache Mehrheit. Unter einfacher Mehrheit ist eine Mehrheit zu verstehen, die eine Stimme mehr beträgt als die Hälfte der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden wie nicht abgegebene Stimme behandelt.

Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Zweidrittelmehrheit ist erforderlich bei Beschlüssen über:

               a) Satzungsänderungen

               b) Dringlichkeitsanträgen

               c) Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes.

               d) Auflösung des Clubs

III Die nach der Satzung durchzuführenden Wahlen leitet der Vorsitzende. Die Wahl des Vorsitzenden leitet der „stellvertretende Vorsitzende“. Im Falle der Verhinderung des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden beauftragt der Vorstand ein Mitglied aus seinen Reihen mit der Durchführung der Wahlen.

Die Wahlen erfolgen mit verdecktem Stimmzettel. Steht nur ein Bewerber zur Wahl, kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließen, die Wahl durch Handzeichen durchzuführen.

Gewählt ist, wer die einfache Stimmenmehrheit gemäß § 9/II erhält. Erreicht kein Bewerber im ersten Wahlgang die einfache Stimmenmehrheit, so findet ein zweiter Wahlgang statt. Bei diesem können neue Bewerber vorgeschlagen werden.

Ergibt sich auch dann keine einfache Stimmenmehrheit, so kommen die Anwärter mit den höchsten Stimmzahlen in die engere Wahl (Stichwahl).

Wird in der Stichwahl wegen Stimmengleichheit ein Ergebnis nicht erzielt, so entscheidet das Los. Das Los zieht der Obmann des Wahlausschusses.

Zur Auszählung der Stimmen ist vom Versammlungsleiter ein dreiköpfiger Wahlausschuss zu bestellen. Den Obmann bestimmt der Wahlausschuss.

Die Stimmzettel sind bis zum Abschluss der nächst folgenden ordentlichen Mitgliederversammlung aufzubewahren.

IV Über Anträge kann auch mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Zuruf entschieden werden.

V Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclub können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich eingereicht sein.

VI Über die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen, die spätestens vor Beginn der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen müssen, entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit.

§ 10

I  Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen:

              a) auf Antrag des Präsidiums des ADAC oder des Vorstandes des ADAC Berlin-                                   Brandenburg e.V.

              b) auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder des Clubs.

II Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist Niederschrift zu führen, aus der mindestens die gefassten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden.

Dem Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. ist innerhalb von vierzehn Tagen Bericht zu erstatten.

§ 11

Der Vorstand

II Der Vorstand setzt sich zusammen aus:


  1. dem Vorsitzenden,

  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,

  3. dem Sportleiter,

  4. dem Schatzmeister,

  5. dem Schriftführer,

  6. Beisitzer,

  7. Beisitzer (die besondere Bezeichnungen z.B. Tourenwart usw. führen können).

Die unter 1. bis 5. aufgeführten Vorstandsmitglieder bilden den geschäftsführenden Vorstand.

Die Zahl der Vorstandsmitglieder muß eine ungerade Zahl ergeben.

II Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist zulässig.

III Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Alle zwei Jahre, gerechnet von Mitgliederversammlung zu Mitgliederversammlung, scheidet die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes aus, erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten.

IV Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung und unter Einhaltung der Satzung. Gesetzliche Vertreter des Clubs im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende zusammen mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

 V Sämtliche Ämter sind Ehrenämter.

VI Der Schriftverkehr mit dem ADAC-Präsidium muss ausschließlich über den ADAC Berlin-Brandenburg e.V. geführt werden.

§ 12

Rechnungsprüfer

Zur Prüfung der ordentlichen Buchführung werden zwei Rechnungsprüfer durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 13

Satzungsänderungen

I Die vom ADAC-Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC in der Mustersatzung für Ortsclubs festgelegten Mindesterfordernisse der Ortsclubsatzungen gelten ohne weiteres als Bestandteil dieser Satzung.

II Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit Zweidrittelmehrheit. Ein so gefasster Beschluss wird wirksam, wenn er vom Vorstand des ADAC Berlin-Brandenburg e.V. genehmigt ist.

III Satzungsänderungen müssen in der Tagesordnung zur Mitgliederversammlung angekündigt werden.

IV Änderungen der Satzung, die lediglich vorgenommen werden, um formelle Beanstandungen von Behörden oder des Registergerichts zu entsprechen, kann der Vorstand des Clubs allein beschließen.

§ 14

Auflösung

I  Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen erfolgen.

II Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.

III Das verbleibende Vermögen des Clubs verfällt dem ADAC Berlin-Brandenburg e.V. mit der Auflage, es für den freiwilligen Kameradschaftsdienst des ADAC zu verwenden.

§ 15

Erfüllung und Gerichtsstand


Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und  Pflichten ist Berlin-Charlottenburg.


Berlin, den 08. Februar 2012


Der Vorstand    


Wolfgang Schäfer                                Rüdiger Papke

 Vorsitzender                                      Stellv. Vorsitzender

Neufassung:

Anpassung an die neue deutsche Rechtschreibung und Austausch des Clubnamen ADAC-Gau Berlin e.V. in den z. Zt. geführten Namen ADAC Berlin-Brandenburg e.V. und Änderung §8 Abs. III ...durch Einschreibebrief erfolgen. Neu: ...in Schriftform erfolgen, sowie § 12 Zur Prüfung der Finanzgebarung... Neu: Zur Prüfung der ordentlichen Buchführung...

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